Männergesundheit
Pflege wird Alltag: Die kosmetische Emanzipation des Mannes
Herrenkosmetik im Wandel
"Herrenkosmetik": Allein der Begriff rief lange Zeit ein Lächeln oder sogar Abwehr hervor. Denn nur wenige wussten, was sie sich tatsächlich darunter vorzustellen hatten, assoziierten Männer, die sich pudern und die Augen nachziehen. Andere betrachteten kosmetische Pflege für den Mann als überflüssig bzw. "unmännlich". Herren und Kosmetik – das ging nicht zusammen.
Diese Zeiten haben sich grundlegend geändert. Auf die Frage: "Passt Hautpflege zu einem Mann?" antwortet die überwiegende Mehrheit der Herren heute: "Ja, klar!" Männer sollen gepflegt sein. Hautpflege ist für manchen bereits so selbstverständlich wie das tägliche Waschen. Männer verwenden aber nicht nur immer häufiger Kosmetika, sie haben auch eigene, genau definierte Vorstellungen, die sie zunehmend selbst in die Tat umsetzen. Und es gibt immer mehr spezielle Herren-Serien, die auf die männlichen Bedürfnisse zugeschnitten sind.
Diese Entwicklung basiert ganz wesentlich auf einer veränderten Einstellung der Männer zu sich selbst, zu Kosmetik und Pflege. Das eigene Äußere ist ihnen wichtiger geworden; zugleich betrachten sie sich immer kritischer. Verstärkt wird dieser Trend wohl auch durch das vermehrte Auftreten attraktiver männlicher Models in den Medien. Diese "Vorbilder" lassen die Ansprüche an den eigenen Körper steigen. Während für 61,4 Prozent der Männer ihr Äußeres "voll und ganz" wichtig ist, nimmt die Zahl derjenigen, die mit ihrem Aussehen zufrieden sind, kontinuierlich ab, innerhalb von drei Jahrzehnten von 80 Prozent (1972) auf 50 Prozent (1999). Auslöser für die Verwendung von Kosmetika ist für viele der Wunsch, das eigene Aussehen zu optimieren.
Beratung und Pflege. Termine und Fragen für die Männerhaut: 08171/389815
