Neurodermitis
Unter der Neurodermitis wird eine chronische bzw. schubweise auftretende entzündliche, allergisch bedingte Hauterkrankung mit starkem Juckreiz verstanden. Eine genetische Veranlagung und verschiedene Umwelteinflüsse oder Stress führen häufig bereits im Säuglingsalter zum Ausbruch der Krankheit. Der klinische Verlauf wird sehr stark vom Alter und der individuellen Reaktionslage beeinflusst.

Im akuten Schub können die quälenden Symptome mit Kortisonspräparaten oder anderen immunsuppressiv wirkenden Therapeutika gelindert werden. Prophylaktisch sind die Vermeidung bekannter Allergene und eine sorgfältige Hautpflege wirksam.

Bereits im 19. Jahrhundert wurden unter einer Neurodermitis stark juckende Hauterkrankungen zusammengefasst, bei denen eine Beteiligung des Nervensystems vermutet wurde. Heutzutage verwendet man korrekterweise die Bezeichnung endogenes Ekzem und trägt damit der Tatsache Rechnung, dass als Auslöser eine genetisch bedingte Überempfindlichkeit mit dem Zusammentreffen entsprechender Umweltfaktoren angesehen wird.

Entsprechend vielfältig sind auch die Synonyme, mit denen diese Krankheit bezeichnet wird, wie:

Nahrungsmittelempfehlung bei Neurodermitis
Eine spezielle Ernährungsempfehlung für Neurodermitiker gibt es nicht. Jedoch ist es wichtig zu wissen, dass bei einem Drittel aller Neurodermitiker gleichzeitig eine Nahrungsmittelallergie vorliegt. Sie reagieren häufig mit Allergien auf Milch, Ei, Soja, Weizen, Erdnüsse, Fisch und Meeresfrüchte - die wichtigsten allergenen Lebensmittel. Auch der Verzehr von Zitrusfrüchten verstärkt oft die Beschwerden.

Da sich eine Ernährungsumstellung meistens als günstig für die Haut erweist, gilt es zunächst, die Lebensmittel zu identifizieren und bei positivem Befund darauf zu verzichten.

Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel:

Bis sich der Hautzustand bessert, können zwei bis drei Monate vergehen.
Die Nahrungsergänzungsmittel sollten nur unter ärztlicher Aufsicht eingenommen werden.