Ein realistisches Männerbild

Männer, die erfolgreich sind strahlen Dynamik aus. Sie wirken frisch und vital. Zweifelsfrei ist ein solches von Männlichkeit geprägten Erscheinungsbild nicht genetisch bedingt.

Nicht jeder Mann hat einen trainierten Körper mit breitem Schultern, schmaler Taile, einen schön geformtes Hinterteil und eine gepflegte Haut. Doch jeder kann Mann sich bemühen, das Beste aus sich zu machen.

Die eigene Attraktivität zu steigern, ist das Ziel, um auf allen Ebenen erfolgreicher zu sein. Männlichkeit hat schließlich auch etwas mit äußerer, gepflegter Ausstrahlung zu tun. Und es gefällt nicht nur den Frauen, wenn er als „echter Kerl“ auftritt. Stärke und Charisma auszustrahlen liegt somit in der Macht des Mannes und nicht nur in der Ansage des weiblichen Geschlechts.

Schönheit wirkt wie ein Magnet, zumal attraktive Frauen und Männer mehr an Aufmerksamkeit erhalten: Denn unabhängig vom Geschlecht können ihre Mitmenschen nur schwer die Blicke von Ihnen abwenden, so eine Studie der Florida State Universtity.

„Was gestern noch up to date war, mittels Filler „Falte für Falte“ zu unterfüttern oder Gesichtvolumen bis zu „Maskenhaftigkeit“ aufzupolstern, entspricht absolut nicht mehr dem heutigen Schönheitsideal. Viele Hautveränderungen, können genetisch, umweltbedingt, stressbedingt und besonders psychisch bedingt sein.

Hinweise auf eine Psychoneuroimmunologie-Haut

Der Zusammenhang zwischen Haut und Seele hat in der Forschung in den letzten Jahren einen entscheidenen Wandel erfahren: aus einer beschreibenden und psychomsomatischen Sicht entwickelte sich ein moderner Forschungszweig, die Psychoneuroimmunologie.

Durch sichtbare- vor allem entstellenden Hautveränderungen, die zumindest heimliche Verunsicherung, wenn nicht gar ekel auslösen, leidet naturgemäß das Selbstwertgefühl, denn Körperbild und Haut stehen oft im engen Zusammenhang. Die Folge sind Minderwertigkeitskomplexe, Kontaktängste, Isolationsgefahr und ein Teufelskreis, der im Wechselspiel stimuliert und auch inhibiert. Tatsächlich stehen Hauterkrankungen in unserer Gesellschaft mit einigen seelischen Störungen (z.B. Schizophrenie und Suchterkrankheiten) an erster Stelle in der negativen Bewertung, so schreibt Priv. Dr. Kurzen, Dermatologie an der Universitätsklinik Mannheim, durch die Allgemeinheit „Kranke Haut“ provoziert am häufigsten die Furcht vor Ansteckung und damit Antipathie, Ablehnung, Widerwille oder gar Ekel.

Für uns Dermatologen ist die erst Gruppe von Erkrankungen, das es hier um die sogenannten „Kernerkrankungen” der Dermatologie handelt.

Nach Kurzen H. Die Haut als Spiele der Seele..()

Aus psychosomtischer Sicht, können Hauterkrankungen in drei Gruppen eingeteilt werden:

  1. Hauterkrankungen von denen angenommen wird, das psychosomatische Aspekte eine Rolle spielen z.B: atopische Diathese, Psoriasis vulgare, Akne vulgares, periorale Dermatits und Rosazea, Urtikaria, Pruritus sine materia, Alopezien.
  2. Hauterkrankungen die auf ein psychiatrisches Leiden zurückgehen, z.B. Wahnsyndrome.
  3. Erkrankungen, die nicht auf seelische oder psychosomatische Ursachen zurückgehen, aber Auswirkungen auf die Psyche haben, z.B. Onkologische und Infektionserkrankungen.

Welche Stress Faktoren können die Haut bei Männern negativ beeinflussen?

Der Zusammenhang zwischen Psyche und Haut ist unumstritten. Aber wie sieht es mit einem Zusammenhang zwischen Nervensystem, Haut und Entzündung aus? Wie sind da die Wechselwirkungen?

Hierbei besteht ein Zusammenhang mit dem Immunsystem. Das Immunsystem kann durch psychische Einflüsse ins Wanken geraten. Durch Infektionen, Reize oder Verletzungen können Entzündungsreaktionen eine komplexe Kaskade von Zytokinen freisetzen.

Beim Mann spielen auch die Hormone, z.B. das Testeron, eine wichtige Rolle. Dazu gehört auch dass beim Testosteronmangel an der Haut, dieser beispielweise auch mit Hyaluronsäure in Bereich der ästhetischen Medizin ausgeglichen werden kann.

Männersprechstunde

Im Institut für Gesundheit unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. Kurt Zänker, Universität Witten-Herdecke, konnte ich viele Erfahrungen auf dem Gebiet der Psychoneuroimmunologie sammeln und habe hier eine spezielle Sprechstunde, insbesondere für gestresste Menschen, langsam aufbauen können.

Viele Hauterkrankungen, wie Neurodermitis, Psoriasis, Vitiligo, Allergien, sind bis heute nicht heilbar. Bei der Auswahl einer entsprechenen Beratung, Aufklärung und Behandlung spielt der individuelle Leidensdruck des Patieten eine wesentliche Rolle. Auch wenn es bislang nicht möglich ist, eine kurative und dauerhafte Antiinflammatorische und Repigmentierung zu bewirken. So lassen sich jedoch mit den heute zur Verfügung stehenden Therapieoptionen in vielen Fällen akzeptable Teilerfolge erzielen. Die meisten konservativen Therapieansätze zielen auf die Stimulation und Inhibition von Zellsystem durch Immunosuppression bzw. -modulation.

Im Vordergrund therapeutischer Empfehlungen steht der Lichtschutz, der auch im Rahmen von Therapiekonzepten eingehalten werden sollte. Die größten Erfahrungen liegen mit der heutigen Laser/Lichttherapie insbesondere bei der Vitiligo vor.

Bei vielen Erkrankungen sollten auch alternative Verfahren und Behandlungen besprochen werden, da sie unterstützend zu der medizinischen Therapie und Behandlung positiven Einfluss nehmen können.

Beratungs-und Behandlungstermine online buchen unter

info@hautpraxis-rietz.de

oder unter

info@pro-aesthetik.eu.

Quellenangaben:

  • Pressenmittelung, München 2014, Dr. med. Angelika Rietz, Spezialiserung und Biorevitalsierung, die ästhetische Schönheitskorrektur., 2014;
  • Presemittelung, München Mai 2014, Ein realistisches Männerbild; Der Mann will wieder männlich sein, 2014;
  • Dieter HC (Hrsg). Angewandte Psychosomatik. Stuttgart, New York: Thieme Verlag,1997;
  • Picardi, A. Abeni, D., Stressful life events and skin diseaes: disentangling evidence from myth. Pychother. Psychsom. 2001; 70 (3): 118-136;
  • Prof. Dr. Dr. Zänker, Cell Migration: Signaling and Mechanism, Hrsg, Karger, 2010;
  • Kurzen, H.m die Haut als Spiegel der Seele: Fakt oder Fiktion?, Akt. Dermatolg. 2005; 31; 431-439;
  • Pavlov, V.A. Wang, H.m Czura, Cj, Friedmann, SG, Tracey, KJ, the cholinergic anti-inflammatory pathway: a missing link in neuroimmunmodulation. Mol Med 2003; 9 (5-8): 125-134;